Mein Abenteuer in den USA - Aupair 2017/2018

 
27August
2017

2. Woche in Washington DC

Good afternoon meine fleißigen Blogleser smile

Nun ist mal wieder eine Woche vergangen. Ich habe wieder einiges erlebt und deshalb möchte ich euch ein bisschen über die letzten Tage in Washington DC berichten. Es kommt mir so vor, als wäre ich schon Monate hier, nicht erst die zweite Woche laughing. Ist wahrscheinlich auch ein Zeichen, dass ich mich hier sehr wohl fühle :) Auf Wunsch einer Freundin werde ich auch etwas darüber schreiben, was sie besonders interessiert. Wenn ihr mal etwas genauer wissen wollt, euch etwas bestimmtes interessiert oder ihr Anregungen habt, worüber ich mehr schreiben könnte, lasst es mich wissen und ich versuche beim nächsten Mal darauf einzugehen :)

Bezüglich letzten Samstag - die Übernachtung im Zelt: nein ich habe nicht im Zelt mitübernachtet, da eigentlich geplant war, dass die Eltern und beide Kinder drin schlafen, und somit wäre zu wenig Platz für mich gewesen (letztlich wollte die Kleine da aber nicht schlafen, also sind sie und die Mutter im Haus geblieben).  Außerdem hätte ich mich auch etwas unwohl gefühlt, mit den Eltern in einem Zelt zu schlafen tongue-out und ich hatte ja sozusagen frei am Samstag, also wollte ich auch Zeit für mich haben.

Am Montag, den 21.08.17 fing die Schule wieder an für meine große, Lila, aber auch Scarlett lernte ihre Lehrerin / Erzieherin kennen. Das bedeutete für mich?... Richtig, früher aufstehen... laughing mein Tag beginnt von nun an also immer um 7:30, wo ich das Frühstück für die Kinder mache und um 8:15 Uhr laufen wir dann zur Schule. Lila muss um 8:35 Uhr an einer bestimmten Stelle im Pausenhof stehen und Scarlett muss ich zwischen 8:30-8:40 zum Eingang der Schule bringen. Das Klassenzimmer bzw. Zimmer wo die sog. "Preschool"  (Vorschule, aber das ist noch bevor der "Kindergarten" anfängt) von Scarlett statt findet, sieht mehr nach Klassenzimmer aus, als ein typischer Gruppenraum eines deutschen Kindergartens, aber dennoch beinhaltet er auch eine Puppen- und Baucke, einen Maltisch und Tische um Tischspiele zu spielen. Aber ebenso wird dort mit einer Tafel gearbeitet. Es war sehr interessant das mal zu sehen! Gegen 14:15 Uhr begann dann so langsam die Sonnenfinsternis. Glücklicherweise konnten wir spezielle Brillen von der Grundschule ausleihen. Es war zu Beginn echt spannend zu sehen, wie weit der Mond über die Sonne geht, aber es wurde leider nicht dunkel draußen, also war es dann nicht sooo das aufregende Ereignis, um ehrlich zu sein laughing

Anschließend sind wir noch in den Zoo von Washington DC gegangen, der sogar kostenlos ist surprised Dafür kostet das Parkticket 15$ laughing Der Zoo ist sehr groß, wir konnten gar nicht alles anschauen! Aber es waren weit spannendere Tiere zu sehen, als in Augsburg, z.B. große Schlangen, Krokodile und Riesenschildkröten.

Dienstag holte mich dann eine deutsche Aupair, 21 Jahre, von Zuhause ab und wir fuhren nach Georgetown, was sich zwischen meinem Wohnort und der Innenstadt von DC befindet. Dort sind wir in ein paar Läden gegangen und hatten Dinner in einer zu teuren Pizzarayell Einfache Nudeln mit Tomatensoße haben da 17$ gekostet, was ca 16€ sind... Essen ist hier wirklich sehr teuer, aber wir saßen auch auf einem süßen kleinen Balkon, somit war das Restaurant noch teurer als die anderen. Ich hatte dort mal wieder ein Urlaubsfeeling, jedoch kam es mir natürlich eher vor als wäre ich in Italien, anstatt in Amerika laughing

Was sehr toll ist, ist dass man überall kostenlos Wasser zu trinken bekommt, dass je nach Restaurant sogar immer wieder aufgefüllt wird. Da es aber immer Wasser aus der Leitung ist, welches man hier übrigens trinken kann, schmeckt es häufig ein wenig nach Chlor. Aber viele Leute hier, auch meine Gastfamilie, filtern es noch mal extra und dann ist relativ genießbarwink Georgetown ist definitv ein süßer Ort mit vielen verschiedenen Geschäften, Restaurants und Bars. Dort findet man bekannte Labels wie H&M, Zara, Forever21 aber auch typisch amerikanische Läden, wie "Brandy Melville" und "Abercrombie & Fitch".

Kontakt zu anderen Aupairs hier bekomme ich übrigens durch die verschiedenen Whatsappgruppen, in denen ich bin. Melina, 19, die Aupair der Familie, die mit meiner Familie befreundet ist, hat mich in diese Gruppen eingeladen, worüber ich wirklich sehr froh bin :) in diesen Gruppen sind so viele Aupairs, die hier in der Gegend wohnen und wenn man was unternehmen oder reisen möchte, kann man einfach in eine dieser Gruppen schreiben und oft finden sich ein oder mehrere Personen, die dann auch Zeit & Lust haben. Teilweise ist es aber auch schwierig was zu planen, weil die Entfernungen manchmal doch sehr groß sind, besonders wenn man kein Auto zu Verfügung hat. In 3 Gruppen (von 5) sind nur deutsche Aupairs, was einerseits toll ist, aber andererseits auch schade, da man dann wieder nur deutsch spricht und sein Englisch nicht verbessert. Gerade für mich wäre es besser, auch in der Freizeit mit gleichgesinnten Englisch zu sprechen, da ich festgestellt habe, dass ich dann viel freier und besser spreche, als mit meiner Gastfamilie wink Mein Plan ist also, auch internationale Freunde zu finden!

Die restlichen Tage unter der Woche habe ich vormittags immer via App für meinen Theorietest für den Führerschein geübt, den ich ca. in 2 Wochen machen werde. Höchstwahrscheinlich sogar auf Englisch, da ich 1. gehört habe, die Übersetzung auf Deutsch sei nicht sooo gut und da ich mich 2. schon an die Fragen und Wörter in Englisch gewöhnt habe und meist weiß, wenn ich die Tests wiederhole, was gemeint ist. Ich googel die Wörter, die ich noch nicht kenne (das sind einige!) dann immer und schreibe sie in ein Buch, um sie dann zu lernentongue-out Meine Gastmutter und ich sind außerdem noch ein paar weitere Regeln der Verkehrsordnung hier via Internet durchgegangen. Außerdem habe ich meine erste Hausaufgabe für den Collegekurs, der am Sonntag statt fand, gemacht. Wir sollten über ein berühmtes Gewässer in Deutschland schreiben. Ich habe über den Bodensee geschrieben ;) Es war gar nicht so einfach die ganzen Infos zu sammeln und dann auf Englisch zu übersetzen, aber Gott sei Dank gibt es ja Übersetzerseiten im Internetlaughing

Am Freitag bin ich dann mit Michelle, der 19jährigen Aupair, die nur 5 min entfernt von mir wohnt, hier in der Nachbarschaft Essen gegangen, ein bisschen herum gelaufen und schließlich zu ihr nach Hause gegangen. Das tolle ist, dass sie quasi ein eigenes kleines Häuschen hat! Es ist zwar nicht sehr groß, hat nur einen Raum in dem das Wohnzimmer ist, oben ein Stockbett und ein Minibad, aber dafür hat sie ihr eigenes Reich und mehr Privatsphäre ;) Sie hat mich und ein anderes Mädchen aus Dänemark, dass auch in der Gegend wohnt, für nächstes Wochenende zu sich eingeladen über Nacht, eine Art Pyjama Party, da Michelle´s Gasteltern verreisen. Das wird bestimmt lustig und ich muss/kann Englisch sprechen hihi laughing

Gestern, Samstag den 26.08.17 bin ich mit Michelle und Camillia, das Mädchen aus Dänemark, noch mal nach Georgetown gefahren :) Wir waren im berühmtesten Cupcake Laden der Stadt und probierten 2 wirklich "delicious" Cupecakes!

Anschließend bin mit dem Taxi zum Baseball Stadion gefahren und habe mein erstes amerikanisches Baseball-Game erlebt! (Die Eltern gaben mir Geld für´s Taxi, da U-Bahn fahren für´s erste Mal zu kompliziert gewesen wäre) Die Atmosphäre war echt genial! Alle aßen Popcorn oder Hot Dog´s und in den Pausen wurden die Leute animiert zu klatschen, ihre Baselballcap in der Luft zu schwingen und es gab ein Präsidentenrennen :D -> Männer waren verkleidet als 6 verschiedene Präsidenten von Amerika und rannten um die Wette laughing. Was die Spielregeln angeht...ich habe mich bemüht sie zu verstehen tongue-out. Gespielt haben übrigens die Washington "Nationals" gegen die New Yorker "Mets".

Nach dem Spiel bin ich dann in die Innenstadt von DC gefahren, um mich mit der Aupair Julia, 22,  wieder zu treffen. Um dort hin zu kommen, bin ich das erste Mal mit der Metro (U-Bahn) gefahren. Das war schon etwas aufregend für mich :D Ich wusste dank meines Hostdads, welche Farbe der U-Bahn ich nehmen muss, in welche Richtung ich fahren soll und wie die Haltestelle heißt, wo ich aussteigen muss. Den Weg zu Metro Station musste ich jedoch selbst finden, was aber dank Google Maps mal wieder kein Problem war smile Wir trafen uns im Viertel "Chinatown" (ja DC hat auch ein Chinatown, wusste ich vorher auch nicht :D) und entdeckten direkt an der Metrostation eine sehr begabte Musikern, der wir bestimmt 1 Std. lang zuhörten, mitsangen und auch ein wenig mitdancten tongue-out Es versammelten sich so viele Menschen dort und nach kurzer Zeit beganngen einige Leute sogar richtig zu tanzen! Ich war so glücklich & zufrieden in diesem Moment!smile Anschließend suchten wir verzweifelt, trotz Google Maps, eine Bar die nicht teuer ist, was in Downtown nahezu unmöglich ist, deshalb landeten wir am Ende im Hardrock Cafe :)

Am Sonntag hatte ich dann das erste Mal meine College Class zum Thema "Niagara Fälle". Die Class ging von 10-16 Uhr und fand im Trinity College in Washington DC statt. Ich war sehr froh, dass Julia auch in der selben Class ist, so kannte ich zu Beginn schon jemand smile. Als erstes mussten wir uns vorstellen, natürlich auf Englisch, und erklären, warum wir uns für diesen Kurs entschieden haben...wie einige von euch vielleicht wissen, bin ich kein Fan davon, vor anderen zu sprechen, besonders auf Englisch und besonders wenn du fest stellst, dass alle anderen um dich herum schon super gut sprechen können. Aber da muss man einfach durch! Anschließend haben wir ein paar Fotos über die Niagara Fälle angeschaut, von der kanadischen und der amerikanischen Seite. Die waren natürlich sehr beeindruckend und die Vorfreude auf unsere Exkursion stieg!

Dann lernten wir durch Gruppenarbeit und Filme etwas über die 5 verschiedenen Stämme, die ganz früher im Staat "New York" (wo sich die Niagara Fälle befinden) lebten und mussten Arbeitsblätter dazu bearbeiten. Es war spannend aber zugleich auch anstrengend und schwierig alles zu verstehen, besonders in den Filmen. Irgendwann habe ich abgeschalten und die Fragen auf dem Arbeitsblatt versucht mit Hilfe des Internets zu beantworten, wie einige andere Aupairs auch laughing. Achja, dieser College Kurs besteht übrigens nur aus Aupairs! Diese "Travel-Classes" sind sehr attraktiv für Aupairs, da man durch sie eben auch reisen kann wink. Die meisten Aupairs sind aus Deutschland. Vereinzelt kamen welche aber auch aus Schweden, Frankreich, Südafrika oder Mexiko.

Diese Woche hat Scarlett bereits etwas länger Preschool - bis 13:30 Uhr, das heißt, ich habe vormittags etwas mehr Zeit für mich, worauf ich mich sehr freue smile Nächste Woche hat sie dann, wie die große, bis 15 Uhr Preschool. Ich wünsche euch eine tolle Woche mit noch ganz vielen warmen Sonnenstrahlen und werde mich nächste Woche wieder melden :) BYE BYE von uns kiss

20August
2017

Leben in Washington DC

Halli Hallo,

ich melde mich heute mal wieder, denn ich habe wieder einiges erlebt die letzten 4 Tage smile Es wird einem definitiv noch nicht langweilig hier!

Am Donnerstag, 17.08.17, hab ich die Kinder das erste Mal allein mit dem Auto zum Camp gefahren und abgeholt. Das hat relativ gut geklappt, dank meinem Handy und Google Mapstongue-out Dennoch war ich etwas aufgeregt vor dieser Fahrt, da ich noch nicht ganz vertraut bin mit dem Auto und den Verkehrsregeln hier (die eh einige Autofahrer nicht beachten..). Für Scarlett, meine kleine, war es sehr schwierig, dass ihre Mom nicht dabei war. Sie hat anfangs geweint und hat immer nach ihr gefragt. Ich versuchte ihr dann zu erklären, dass sie arbeiten muss und sie sie später wieder sieht. Als ich die kleinen um 3:00pm allein vom Camp abgeholt habe (Scarlett hat anfangs wieder geweint) sind wir direkt nach Bethesda (Stadt in Maryland) gefahren, da sie dort immer Karate haben, Dienstags und Donnerstags. Bevor Karate los ging, haben wir uns erst mal ein Eis gegönnt -> ab da war auch Scarlett gut drauftongue-out

Das war sehr angenehm bei dieser Hitze. Hier hat es immer so ca. 30 Grad, was einerseits sehr angenehm ist, denn ich liebe Wärme und Sommer aber andererseits muss man fast 2x täglich duschen, weil man so schwitzt laughing

Da wir noch etwas Zeit hatten bis Karate anfing, sind wir in den "CVS" Store gegangen, was quasi eine Art Drogeriemarkt und Apotheke in einem ist. Als dann die große, Lila, Karate hatte, bin ich mit der kleinen solange noch mal in den Store rein. Dort wollte sie dann zum ersten Mal auf meinem Arm und hat sich an mich gekuschelt, während ich nach Sachen geschaut hab - das war ein sehr schönes Gefühl sag ich euch :) Als Scarlett dann mit Karate dran war, hat sie immer wieder zu mir hergeschaut, ob ich auch da bin.

Abends sind wir dann mit Verwandten von meinem Hostdad, die aus Texas und Singapur angereist waren, essen gegangen in einem hippen Restaurant in Downtown von Washington DC. Die Verwandten waren zwar sehr nett, aber die die aus Texas kamen, habe ich fast nicht verstandenlaughing Der Akzent ist extrem und die sprechen sooo schnell! Trotzdem hat mich eine der beiden Damen zu sich eingeladen, falls ich jemals Texas sehen möchte. Sehr nett und eventuell nehme ich das Angebot echt an!

Am Freitag, 18.08.17 brachte und holte ich die Kiddies wieder allein vom Camp ab. Nachmittags spielte ich viel mit Lila und übte Lesen mit ihr, während Scarlett vergnügt mit ihren Pferden spielte. Um 7pm sind die Eltern wieder mit den Verwandten ausgegangen und die Kinder und ich starteten die jeden-Freitag-stattfindende "Movienight", was bedeutet, dass die Familie jeden Freitag Abend Pizza kommen lässt, Popcorn macht und einen Film gemeinsam anschaut. Ich muss zugeben, diese Movienight gefällt mir sehr gut :P ist echt chillig und entspannt.

An diesem Abend brachte ich sie auch das erste Mal alleine ins Bett. Mit Lila war das natürlich mal wieder kein Problem, aber Scarlett fragte wieder die ganze Zeit, wo ihre Mom bleibt. Sie war felsenfest davon überzeugt, ihre Mommy würde nie wieder kommen. Ich konnte sie nicht vom Gegenteil überzeugen, also lenkte ich sie ab, in dem ich ihnen ein Buch vorlas. Etwas später kamen dann schon die Eltern und so war alles wieder gut :)

Am Samstag, 19.08.17 brachte mich Dean, mein Hostdad um 10am nach Downtown, zum Washington Monument, wo ich mich mit 6 anderen deutschen Aupairs traf. Es war irgendwie ein cooles Gefühl, sich mit wildfremden Menschen zu treffen, um gemeinsam die Stadt zu erkunden.

Wir gingen zuerst zum berühmten weißen Haus und überlegten, ob der Präsident wohl gerade dort ist. Ich wunderte mich über mein Gefühl, das ich hatte, als ich davor stand. Wenn ich das weiße Haus in Deutschland in den Medien sah, dachte ich immer "oh muss das toll sein, mal direkt vor dem weißen Haus zu stehen" aber als ich dann da war, dachte ich mir "ah ja ok, ganz nett, aber auch einfach nur ein Haus" laughing Ich denke das ist aber oft so, dass man es sich toller vorstellt, als es dann ist. Trotzdem war es super, dass weiße Haus mal zu sehen. Wir konnten leider keine Führung machen, da eine Aupair meinte, dass man sich dafür ein halbes Jahr vorher anmelden müsse.

Also gingen wir als nächstes zu einem Burger Restaurant, dass hier sehr bekannt & beliebt sein soll. Das "Shake Shack". Danach konnten wir dem Shoppingfever nicht wiederstehen als wir einen H&M, Zara und Forever21 fandentongue-outJede von uns kaufte ein paar Sachen und zu guter Letzt gingen wir noch Eis essen. Wir waren erstaunt, dass es in der Innenstadt von Washington DC so wenige Läden gibt. Einige der Mädels verabschiedeten sich dann, dafür kam eine neue Aupair, die nur 5min zu Fuß von mir entfernt wohnt, dazu. Ich traf sie ebenfalls das erste Mal und so zogen wir zu 3 noch ein wenig durch die Straßen und gingen noch mal essen abendslaughing Ich war sehr froh, dass sie dabei war und wir uns gemeinsam auf den Heimweg machen konnten. Wir mussten jedoch erst heraus finden, wie :D es war etwas abenteuerlich aber dann eigentlich echt easy - wir fanden einen Bus der direkt von der Innenstadt zu unserem Ort durch fährt. Dauerte allerdings 38 Minuten. Leider gibt es bei uns keine U-Bahn Station, aber ich bin schon froh das es einfach einen Bus gibt, der vor meinem Haus hält und bis nach Downtown durchfährt.

Als ich dann nach Hause kam um 10:30pm, waren meine Gateltern, die Kids und die Schwester meines Hostdads im Garten um ein kleines Feuer herum gesessen und ein Zelt war aufgebaut. Sie erklärten mir, dass sie heute im Zelt draußen schlafen werden - total toll! Das wäre für mich als Kind auch ein Traum, ein kleines Abenteuer gewesen! Wir saßen noch eine Weile gemeinsam am Feuer, es kamen noch die Nachbarn rüber und meine Gastmutter brachte mir sogar ein "Oktoberfest"bier, dass sie mal für mich gekauft hatte. Voll lieb :)

Zu den Mädels: Sie waren alle sehr nett, aber auch sehr jung. Bis auf eine die 22 war, waren alle 18 oder 19, leider auch die, die direkt bei mir wohnt. Das macht eigentlich nicht wirklich was, außer das man nicht gemeinsam in eine Bar kann und mal was trinken kann, denn wie ihr ja wahrscheinlich wisst, ist Alkohol und das Betreten einer Bar (zumindest bei den meisten) erst mit 21 Jahren erlaubt in Amerika. Und das ist echt doof, wenn man plant gemeinsam Urlaub zu machen oder Städte zu erkunden und die Person darf nirgendswo rein, da ich sehr gerne mal was trinken oder feiern gehe. Aber ich bin ja grad erst dabei Leute hier kennen zu lernen. Es finden sich sicher auch ein paar ältere Aupairs, die dann auch interessenstechnisch besser zu mir passen wink

Heute, Sonntag, 20.08.17 bin ich nachmittags zu einer weiteren neuen Aupair mit dem Auto nach Virginia rüber gefahren. Gemeinsam sind wir weiter zur beliebten "Cheesecakefaktory", wo wir uns ein großes Stück Käsekuchen gönnten. Das ist Wahnsinn dort, die haben so viele verschiedene Varianten von Käsekuchen! Ich muss da definitiv noch öfter hin und jedes Mal einen anderen probierentongue-out

Dort gab es auch eine Shopping Mall, aber nur mit teuren Läden wie Prada usw. Deshalb sind wir zu anderen Shopping Mall gefahren, die "Tyson...Mall".

Es war ein schöner Tag heute, und das Aupair war sehr nett, aber leider auch erst 20 und wir sind nicht so ganz auf einer Wellenlänge. Dennoch werden wir uns sicher noch mal treffen. Für nächste Woche ist schon ein Treffen mit einer anderen neuen Aupair geplant, welche 21 ist, juhuuu laughing

So das war´s erst mal wieder für heute :) Morgen fängt die Schule an für die Kids und mein Arbeitszeitplan ändert sich etwas. Außerdem ist morgen ja die Sonnenfinsternis, die wir bei der Grundschule anschauen werden, da wir dort Gläser kriegen und wo anders keine bekommen haben :P Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und bis baldkiss

16August
2017

Start in meiner Gastfamilie

Hello again laughing

Ich bin nun schon fast eine Woche bei meiner Gastfamilie und möchte euch heute mal von meinem Start in der Familie und den ersten Tagen in Washington DC berichten :)

1. Tag - Donnerstag, 10.08.17:

Am Donnerstag erreichte ich nachmittags Washington DC. Der Flug von New York dort hin war sehr kurz. Ich flog nur ca. 1 Std. Als ich mein Gepäck holen wollte sah ich schon von weitem einen Luftballon mit einem "Welcome" darauf stehen und hoffte innerlich, dass das meine Gastfamilie ist - und genau so war es auch :) Meine Gastmutter erkannte mich sofort und umarmte mich herzlich und Lila, die 6jährige überreichte mir den Luftballon. Die kleine, Scarlett 4 Jahre, schenkte mir eine Blume. Das war sehr süß! Mein Gastvater war nicht dabei, da er arbeiten musste. Ich hab ihn erst einen Tag später kennen gelernt, da er bis Mitternacht gearbeitet hat, poor guy :/

Wir fuhren dann zu unserem Haus und ich bekam erst mal eine Hausführung. Ich muss sagen, dass Haus schaut teilweise typisch amerikanisch aus, aber leider ist es nicht das größte und ohne Veranda, wie man das ja aus den Filmen so kennt tongue-out Aber mit einem relativ großen Garten, der jedoch noch ein paar Blumen und etwas Liebe vertragen könnte. Über mein Zimmer war ich etwas erstaunt, da es leider sehr klein ist. Ich dachte es wäre etwas größer, in so einem Amihaus, aber normalerweise hab ich ja unter Tags das Haus für mich allein und somit genügend Platz ;) Mein Bad ist sehr hübsch - ich habe es meistens für mich alleine, nur ab und zu wenn die Kinder unten sind und ganz dringend auf´s Klo müssen, gehen sie bei mir. Auf meinem Bett erwartete mich noch ein weiteres Willkommensgeschenk: Ein Korb mit lauter netten Dingen, wie z.B: einer Handcreme, Seife, eine Yoga-Glasflasche, Schokolade und Schreibpapier. Ich war seeeehr gerührt darüber!!!

Nach der Hausführung sind wir dann ein bisschen in der Gegend hier herum gelaufen und meine Gastmutter hat mir die Schule der beiden Kids gezeigt. Wundert euch nicht, auch die kleine geht in eine Art Schule, es heißt glaub "Preschool". Oder geht sie in den Kindergarten, der danach folgt? Ich bin mir grad nicht sicher, das ist etwas kompliziert und komplett anders als in Deutschland wink Anschließend haben wir einen nahegelegenen Spielplatz besucht, der sehr cool ist! Am Abend hat die Mutter dann Dinner für uns 4 gemacht und dann ist jeder zu Bett gegangen.

 

2. Tag - Freitag, 11.08.17:

Um 8:30am trafen wir uns in der Küche und meine Gastmutter zeigte mir, wie sie das Frühstück für die Kinder macht. Das ist sogar relativ in Ordnung für amerikansiche Verhältnisse - Joghurt, Toast mit Butter, Bacon und Obst. Anschließend brachten wir die Kinder zum Sommercamp, dass von einer Kirche angeboten wird: es geht Mo-Fr von 9am-3pm und die Kinder können dort verschiedene Dinge machen, wie z.B. im Pool baden, basteln usw.

Meine Gastmutter und ich sind in der Zwischenzeit in die Innenstadt von DC gefahren, vorbei am weißen Haus und an einigen bekannten Memorials um zu einer Art Bürgerbüro zu kommen. Dort beantragten wir dann meine Social Security Number, die jeder Einwohner in den USA benötigt. Anschließend eröffneten wir noch einen Bankaccount für mich und dann war ich erst mal platt von all den ganzen Infos und Eindrücken...Ist am Anfang echt anstrengend alles nur auf Englisch zu hören und sehr frustrierend wenn du dich nicht so ausdrücken kannst, wie du gerne möchtest. Zwischenzeitlich war mir auch alles zu viel und ich hab kurz gezweifelt, ob ich das packe und wirklich will, da mir auch noch mal gesagt wurde, dass ich hier einen Führerschein machen muss (liegt am State Washington DC :/ im nahegelegenen Maryland & Virginia wäre das nicht nötig ..) Aber ich kam gar nicht wirklich dazu mir weitere Gedanken darüber zu machen, da wir dann gleich die Kinder vom Camp abholten, spielten, aßen und abends fuhren wir zu einem coolen Platz in DC, direkt an einem See, wo die Kinder die Möglichkeit haben in einem Becken, das im Boden eingebaut ist, zu plantschen. Dort spielt Freitags immer eine Band - es war mega! Ganz viele Leute; junge, Familien mit ihren Kindern, Paare. Leider konnten wir nur 2 Songs anhören, dann bauten sie ab aufgrund des Regens und des angekündigten Gewitters. Vielleicht schaffen wir es noch mal dort hin diesen Sommer :) Damit der Ausflug nicht ganz umsonst war gingen wir noch Eis essen und fuhren dann nach Hause.

3. Tag - Samstag, 12.8.17:

Heute konnte ich ein bisschen länger ausschalfen, denn wir trafen uns erst um 10am in der Küche. (Die Küche /Wohnzimmer ist immer unser Treffpunkt morgens) Nach dem Frühstück gingen meine Gastmutter, die Kids und ich dann erst mal einkaufen im "Grocery Store". Nach kurzer Zeit war unser Wagen total voll - vor allem mit Fertigprodukten laughing  Besonders die Kinder lieben das typisch amerikanische "Mac´n´Cheese" -> Makkaroni mit Käse das in der Mirkowelle "gekocht" wird. Aber auch Salat und die Äpfel für die Kinder werden bereits vorgeschnitten in einzelnen Plastiktüten gekauft...

Nachmittags sind wir dann alle zusammen zu einem Freibad nach Virginia gefahren. Für die Kinder natürlich ein Hit ! Das Spielen im Pool war eine gute Gelegenheit sich den Kindern mehr anzunähern :) Wir hatten eine Menge Spaß zusammen. Anschließend sind wir zu einem mexikanischen Restaurant gefahren für unser Dinner. Das war's auch schon mit dem 3. Tag.

 

4. Tag - Sonntag, 13.8.17:

Ich freute mich auf den heutigen Tag, da heute das Aupair-Treffen meiner Organisation stattfand. Es war ein Treffen wo die Familien mit ihren Kindern und Aupairs zusammen kommen und sich besser kennen lernen können. Jede Aupair muss an 4 von diesen Treffen teilnehmen. Diese sind einmal im Monat und nicht immer mit der Gastfamilie. Heute trafen wir uns in einem großen Park und picnicten zusammen. Leider waren nur 5 weitere Aupairs da, von 25!!!! Darunter ein Mann laughing wer hätts gedacht! Ich war sehr froh darüber Leonie kennen zu lernen, eine deutsche Aupair :) es war toll mal mit jemanden in der Muttersprache sprechen zu können. Sie ist schon seit 6 Monaten da und konnte mir daher einiges erzählen über das Aupairsein. Ich lernte außerdem eine nette Italienerin kennen. Wir tauschten Nummern aus und dann machte sich jede Familie auch schon wieder auf den Heimweg - nicht aber wir: Wir fuhren Richtung Downtown zu der Gegend, in der die ganzen Memorials stehen und sahen uns mit etwas Widerwillen der Kiddies das "Jefferson Memorial" an. Beeindruckend wie groß es ist und wie viele verschiedene Memorials und Museen Washington DC hatsurprised Anschließend machten wir "something fun" (wie die Amis immer sagen) für die Kinder: Mit einem Tretboot über einen See zwischen den Memorials fahren. Das war auch echt fun ;)

Gegen 6:30pm kam dann eine befreundete Familie meiner Gastfamilie zu uns zum Essen, mit ihrer neuen deutschen Aupair namens Melina smile Meine Gastmutter arrangierte dieses Treffen, da sie wusste das die andere Familie stets deutsche Aupairs haben und sie möchte mir helfen, hier Freunde zu finden. Total lieb von ihr!!! Ihr seht, ich hab echt eine tolle Gastfamilie erwischt! Melina und ich tauschten uns natürlich fleißig über alles aus, ebenso Nummern, um Kontakt zu halten. Das gab mir ein gutes Gefühl eine deutsche Freundin hier zu haben, ein Stück weit Sicherheit und einfach jemanden, mit dem ich über all meine Fragen, Sorgen und Erfahrungen sprechen kann.

 

5. Tag - Montag, 14.8.17:

Meine Gastmutter emailte mir, was die Kinder immer zum Frühstück, Lunch und Dinner essen und so machte ich heute das erste Mal alleine das Frühstück für die Kinder. Wir brachten sie dann zum Sommercamp und übten anschließend Auto fahren laughing Ich war sehr nervös, da es zum einen ein großes Auto ist (ihr kennt alle meinen kleinen Miniflitzer :P) und ich noch nie Automatic gefahren bin. "Kann ja nicht wirklich schwer sein" dachte ich, und genau so war es auch. Nur ungewohnt, und anfangs wollte ich mit meiner Hand immer schalten laughinglaughing ebenso ungewohnt sind die Straßen und besonders, dass die Ampeln so weit entfernt sind. Sie stehen nicht an der Straße, an der man gerade steht, sondern viel weiter vorne. Der Vorteil ist, dass man so gezwungen ist, vorausschauend fahren muss laughing Ansonsten sind dort viele Stopp-Schilder und die Regeln an einer Kreuzung sind etwas anders als in Deutschland mit dem rechts-vor-links. Meine Gastmutter fand, dass ich das bereits sehr gut mache und deshalb solle ich ab heute immer fahren.

Als wir Mittags wieder daheim ankamen war ich froh, dass meine Hostmom etwas mit Freunden ausgemacht hatte und ich so mal 3 Std. unter Tags Zeit für mich hatte. Nachmittags fuhren wir dann gemeinsam die Kinder abholen und weiter zu einer Bücherei. Meine Gastmutter und ich vereinbarten, dass sie dort bleibt und ich mit den Kindern alleine nach Hause fahre und 3 Std. spiele, um sie langsam daran zu gewöhnen mit mir allein zu sein. Ich sag euch ich war seeeehr aufgeregt! In Bezug auf die Kinder, wie sie reagieren, besonders die kleine und bezüglich des Fahrens. Wie erwartet hat Scarlett erst mal total geweint, was sich dann aber Zuhause gelegt hat. Das Fahren hat auch ganz gut geklappt! Dank Google Maps kam ich auch bei unserem Haus an laughing Ich sag euch die Straßen hier sehen alle total gleich aus, das ist echt schwierig sich den Weg zu merken, vor allem da wir nicht immer den gleichen Weg nehmen. Auch diese Situation habe ich irgendwie gemeistert, ein gutes Gefühl :)

 

6. Tag - Dienstag, 15.8.17:

Heute kam mein Local Area Representatative, die für mich zuständige Person der Organisation, zu uns ins Haus, für die sog. "Orientation". Das bedeutet, dass man Dinge klärt, wie z.B. wann ich Urlaub haben werde (höchstwahrs. Weihnachten rum und in Springbreak), ob ich das Auto benutzen muss für meinen Job usw. Eine ganz sinnvolle Angelegenheit wie ich finde. Anschließend holten wir die Kinder vom Camp ab, fuhren für 1 Std heim und dann weiter zu Karate. Beide Kiddies gehen nacheinander zu Karate, also muss man 2 Std dort bleiben. Scarlett wollte heute jedoch nicht gehen - ihr müsst wissen das sie eine ganz süße ist, aber sehr launisch, emotional und total in der Trotzphase laughing Sie weint und schreit mindestens 6x täglich. Manchmal ist das sehr anstrengend, ich denke besonders wenn es dann mal richtig los geht und ich immer allein mit den Kindern bin, aber ich sehe das auch als Herausforderungwink

Abends gab es Dinner und anschließend buchten Valerie (meine Gastmutter) und ich dann den ersten von zwei Collegekursen -> ein Kurs über die Niagara Fälle, die anschließend auch besucht werden !!! Ich freue mich schon sehr darauf! Er kostet 485$, was bedeutet das ich den nächsten leider selbst bezahlen muss, da die Familie "nur" 500$ fürs College zahlen muss. Aber es gibt zum Glück auch billigerelaughing Dieser Kurs umfasst 3 ganze Tage (Samstage/Sonntage) und startet bereits am 27. August. Den nächsten Kurs werde ich dann im Frühling machen.

Ein Foto von den Kids - das ihr wisst, wie sie aussehen :) Einfach auf´s Bild drauf klicken, dann wirds größer.

 

7. Tag - Mittwoch, 16.8.17:

Der heutige Tag bestand aus Frühstück machen um 8am, Kids zusammen mit der Mom zum Camp fahren, ein paar Drogerie Sachen kaufen, ebenfalls mit Valerie, da ich mich hier immer noch nicht auskenne und mehr über den Führerschein, den ich hier machen muss, herausfinden. Wir fanden heraus, dass ich nur einen schriftlichen Test machen muss (den es Gott sei Dank in Deutsch gibt !), keinen praktischen zum Glück!!! Ich atmete auf als ich das hörtelaughing Wir haben eine App speziell zum Üben für diesen Test herunter geladen, die leider aber komplett auf englisch ist und wenig Sinn macht im Moment, da ich ja noch nicht mal die Regeln von DC kenne. Also suchten wir die Regeln und Valerie erklärte sie mir vereinfacht, während ich Notizen in mein Buch machte. Wir müssen insgesamt 100 Seiten durcharbeiten, also ca. 10 am Tag, da mein internationaler Führerschein hier nur 30 Tage gültig ist, juhuuu! Ich kann mir grad nichts besseres vorstellenundecided

Nachmittags hatten die Kids und ich dann unser erstes "Playdate", was sozusagen ein Spieltermin mit einem anderen Kind ist. Dieses Playdate war mit Melina, der deutschen Aupair der befreundeten Familie, und eines ihrer Kinder. Sie holten uns ab und wir liefen gemeinsam zu einem Spielplatz. Solche Playdates sind in der Tat sehr angenehm, denn die Kinder sind beschäftigt und happy und die Aupairs können mal durchschnaufen und sich unterhalten :)

Ein weiterer erlebnisreicher Tag. Die Zeit hier vergeht gerade so schnell, das ist Wahnsinn! So, nun wisst ihr erst mal ein bisschen was über die ersten Tage und mein Leben hier smile Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten, bis dann: Have a good time!

 

 

 

15August
2017

Reise in die USA und Workshop in NEW YORK

Hallo ihr Lieben,

nach reiflicher Überlegung hab ich mich dazu entschlossen einen Blog zu schreiben, da es doch zu stressig wurde jedem einzeln immer zu schreiben, wie es mir gerade geht und was ich so mache. Es ist außerdem eine gute Möglichkeit all die Erlebnisse und Erfahrungen für mich festzuhalten smile Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen und freue mich über einen Kommentar oder auch eine persönliche Nachricht in Whatsapp wink

Zunächst möchte ich euch ein bisschen über meine Reise in die USA informieren: Meine Reise starete Montag, den 7. August 2017. Von München aus flog ich sehr früh (7:30am) zunächst 2,45 Std. nach Spanien, wo ich leider aufgrund verspäteter Ankunft halb durch den riesen Flughafen rennen musste. Als ich endlich mein Gate fand, es war bereits kurz vor Boarding Time, musste ich mich noch einer speziellen Sicherheitskontrolle unterziehen, die mich zunächst total verunsicherte. Ich fand jedoch heraus, dass alle Reisenden, die nicht in den USA leben, diese Kontrolle machen müssen. Sie nehmen deine Fingerabdrücke, kontrollieren Handy, Handgepäck, Schuhe und deinen Körper. Eigentlich ist das ja gar nicht so schlecht die Einreisenden so gründlich abzuscannen wink Nachdem ich das hinter mir hatte - sie konnten nichts verdächtiges an mir finden, wer hätts gedacht - beeilte ich mich wieder um schnellstmöglich in das Flugzeug zu kommen und sah dann, dass das Boarding noch gar nicht begonnen hatte....

Nach ca. 30 Minuten Warterei saß ich dann endlich im Flugzeug - es war natürlich ein richtig großes Flugzeug, ein Airbus A340-600.

Es war das erste Mal für mich in so einem fetten Flugzeug zu sitzen und ich war gespannt darauf, wie es ist 8 Std. zu fliegen. Ich muss sagen, die Zeit ist wie im "Fluge" vergangen, da ich einen sehr netten Sitznachbarn hatte (ein Ami of course :P) mit dem ich sehr viel gesprochen habe. Das war gleich eine gute Übung für mich, auf Englisch zu sprechen. Es war recht schwierig für mich und ich stellte fest, wie viele Wörter ich doch vergessen habe seit der Realschule, aber er war sehr geduldig und gab mir stets Zeit die Wörter nachzuschlagen oder erklärte sie mir.

Zwischendrin habe ich dann mal einen Film geschaut und geschlafen und schwupps die wupps waren wir auch schon in NEW YORK !!! Leider hat es zu der Zeit heftig geregnet, es war also nicht der beste erste Eindruck aber trotzdem mega cool!

Der Ami, ich habe leider seinen Namen vergessen, half mir dann durch die Zollkontrolle zu kommen, meinen Koffer zu holen und brachte mich zum Hotelshuttle. Ich war sehr froh darüber, da es sehr verwirrend ist zu erkennen, wo Einwanderer genau hinmüssen. Um zum Busshuttle zu gelangen muss man erst mal mit einem Zug, der nur im und um den Flughafen herum fährt, fahren. Mein Fazit über meine erste Begegnung mit einem Ami: Sie sind sehr nett und hilfsbereit und interessiert an deinem Land!

Der Busshuttle brachte mich dann auf direktem Wege zum "Hampton Inn Hotel", das sich im Stadtteil "Queens" befindet.

Orientation Days in NEW YORK CITY:

Leider war niemand von meiner Agentur da, um mich willkommen zu heißen oder sowas. Also wartete ich ca. 1 Std im Hotelzimmer bis endlich die erste Aupair kam: Marie from France. Ich war sehr froh sie zu sehen, obwohl ich sie nicht kannte, weil ich mich davor ziemlich einsam gefühlt hatte - du kommst in einem völlig fremden Land, in einer fremden Stadt an wo niemand ist, der dich begrüßt oder dir erklärt, was du heute noch machen kannst. Zusammen liefen wir also ein bisschen im Hotel rum, kontaktierten unsere Familien das wir gut angekommen sind und nach ca. 3 weiteren Stunden kamen dann die 2 anderen Aupairs aus Kolumbien an. Es war zunächst etwas komisch das ZImmer mit 3 fremden zu teilen und genauso das mit einer dir nicht bekannten Person, aber bereits nach kurzer Zeit war das kein Problem mehr, weil alle Mädels sehr nett waren smile

Am Dienstag ging es nach einem leckeren typischen amerikanischen Frühstück (Bacon, Waffeln..) los mit einem erste Hilfe Kurs. Wir wunderten uns zunächst, dass nur wir 4 in diesem Workshop / an den Orientation Days teilnehmen und ich denke in den größeren und bekannteren Agenturen wären es mit Sicherheit weit mehr Aupairs, aber auch das war nach kurzer Zeit nicht mehr komisch sondern sehr angenehm. Unser Guide / Instructor Patrick war sehr lustig und so machte das ganze sogar etwas Spaß tongue-out Nachmittag sind wir dann mit einem Taxi zu einer Shopping Mall, irgendwo in Queens, gefahren. Wir hatten 3 Std. Zeit zum Shoppen aber keiner von uns kaufte wirklich was, da wir ja noch zu unseren Gastfamilien fliegen müssen und aufpassen mussten bzgl. Übergepäck.

Anschließend gingen wir in einem nahegelegenen Restaurant essen, in dem es gutes amerikanisches Essen gab. Dann gings zurück zum Hotel und ab ins Bett.

Am Mittwoch fuhren wir bereits um 7:30am mit dem Bus durch Queens zu einer U-Bahn-Station und dann mit der Metro weiter nach Manhattan.

Als wir dort ankamen konnten wir es kaum fassen: "Wir sind wirklich in NEW YORK!" sagten wir. Überwältigt von all den riesigen Gebäuden und der Atmosphäre gingen wir zu einem Sightseeingbus und machten eine Rundfahrt durch eine Hälfte Manhattans. Wir fuhren über den Broadway/Timessquare, vorbei am Empire State Building und Rockefeller Center zu einem Platz, von dem aus wir weiter zu Fuß gingen zu dem Platz, wo einst die World Trade Center standen. Dort sind nun zwei riesige Brunnen mit all den Namen der Verstorbenen. Es gibt außerdem ein Museum speziell dazu, aber wir hatten keine Zeit es zu besuchen.

Wir hetzten weiter zur Fähre, mit der wir nach Lond Island fuhren, vorbei an der Freiheitsstatue. Wir sahen diese also leider nur von weiter weg, aber konnten unsere Bilder machen cool

 

Anschließend gingen wir zur gigantischen "Brooklyn Bridge" die, wie der Name schon sagt, von Manhattan nach Brooklyn führt. Etwas erschöpft und hungrig liefen wir weiter durch Chinatown in den Stadtteil "Little Italy", um uns mit einer großen Portion Pasta zu stärken. All for free for us!

 

Danach liefen wir eine Weile durch Manhattan zurück zum Timessquare. Ab da zogen wir Mädels allein weiter zum Central Park - unser Guide konnte nicht mehr und chillte so lang in einem Cafe laughing Im Central Park entschieden wir uns spontan für eine Fahrt mit einer Rikscha, da der Park so groß ist. An den bekannten Stellen aus den Filmen hielten wir stets an und machen einige Fotos. Es war sehr cool! Ihr könnt euch nicht vorstellen wie groß dieser Park ist! In einer Hälfte des Parks dürfen sogar Autos fahren!

 

Wir gingen nach der einstündigen Fahrt zurück zum Timessquare und ließen uns von der einzigartigen Atmosphäre dieses Ortes mitreisen. Bei Dunkelheit sehen die ganzen Flatscreens natürlich noch viel besser aus wink

  

Total müde aber glücklich fuhren wir dann wieder zurück zu unserem Hotel und am nächsten Tag (Donnerstag) flogen wir alle zu unterschiedlichen Zeiten zu unseren Gastfamilien.

Zusammenfassend kann ich sagen:

Jeder muss einmal in seinem Leben in NEW YORK gewesen sein!!! Es ist eine mega interessante und faszinierende, sowie moderne Stadt, die viel zu bieten hat. An jeder Ecke duftet es köstlich nach Essen, es leben so viele verschiedene Menschen dort und deshalb werde ich definitiv mehr als nur einmal in diese Stadt zurückkehren während meines Aupair-Jahrs wink